Entspannungspädagogik

Entspannung für Kinder und Familien


Eine entspannte Grundhaltung zum Leben, körperliches und seelisches Gleichgewicht sind wesentlich zur Erhaltung unserer Gesundheit, Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit, für Lebensfreude und um Aufgaben, die uns das Leben stellt, zu meistern. Dies gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Kinder sind heute vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Schulischer Leistungsdruck, allgemein hohes Lebenstempo, Reizüberflutung, mangelnde Bewegung, unsichere Familiensituationen und andere Faktoren spielen eine Rolle dabei, dass immer mehr Kinder mit Lern-, Konzentrations-, Wahrnehmungs- und Angststörungen, Frustration sowie körperlichen Symptomen, wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Störungen, reagieren. Kinder können bereits im Kindergartenalter spielerisch an Entspannung heran geführt werden. Auch wenn in diesem Alter ein zielgerichteter Einsatz von Entspannungsübungen nicht erwartet werden kann, wird das positive Erleben mit Entspannung insgesamt zu einem entspannteren Verhalten führen. Bei Grundschulkindern, insbesondere ab etwa dem 8. Lebensjahr, können Entspannungsmethoden gezielt eingeübt werden. Die Übertragung des Gelernten in den Alltag oder beispielsweise auf Schulsituationen ist etwas, was bei Kindern mehr und ausführlicher als bei Erwachsenen besprochen werden muss. Bei Kindern ist es besonders wichtig Entspannung ungezwungen, spielerisch und erlebnisorientiert zu gestalten. Der Wechsel von Stille und Bewegung, Anspannung und Entspannung, die Integration kreativer Elemente, wie Malen, Tanzen, Klang, kommen den Bedürfnissen und der meist noch offenen Sinnes- und Körperwahrnehmung von Kindern entgegen. Wichtig ist es den Kindern Raum für Gespräche zu Gefühlen und Erlebtem zu geben oder ihnen andere Ausdrucksmittel, wie Malen, Kneten, zur Verfügung zu stellen.

Mein Ansinnen ist es Kinder frühzeitig mit Entspannung vertraut zu machen, ihr Körperbewusstsein und ihre persönliche Entwicklung zu fördern sowie ihren Selbstwert zu stärken. So können sie gestärkt den Schul- und Familienalltag bewältigen und ein Leben lang davon profitieren. Meines Erachtens sollten Entspannungsangebote und das Erlernen von Entspannungsmethoden in Schulen, bereits in Grundschulen, fest etabliert sein. Ich bin davon überzeugt, dass sich dies auf das Lernen, auf das soziale Verhalten und die Gesundheit positiv auswirkt und damit auch ein wichtiger Schritt für positive Gesellschaftsentwicklungen sein kann.

Kinder-Entspannungs-Kurse


... biete ich für Kinder in Kleingruppen von 6-8 Kindern in Grundschulen und Kindergärten an. Sie können sich dafür stark machen....

Die einzelnen Kursstunden sind thematisch aufgebaut, stehen unter einem bestimmten Fokus und haben folgenden Ablauf:
 - Begrüßungsritual
 - Befindlichkeitsrunde
 - Bewegte Phase
 - Ruhigere Phase
 - Kreativer oder verbaler Ausdruck des Erlebten
 - Abschlussritual
Immer wieder geht es um Wahrnehmung des Körpers, der Gefühle und der inneren Erlebnisse und einen rücksichtsvollen Umgang im Miteinander und das Erkennen von Grenzen und Bedürfnissen.

Methoden, die zum Einsatz kommen können und sich gut ergänzen:
 - Autogenes Training nach J.H. Schultz
 - Autogenes Training – eingebettet in Märchen und Fantasiereisen nach Else Müller
 - Progressive Muskelentspannung nach E. Jakobsen
 - Meditation
 - Fantasiereisen
 - Atemarbeit
 - Klangmassage
 - Shiatsu
 - Qi-Gong
 - Eutonie nach Gerda Alexander
 - Malen
 - Meditative Kreistänze
 - Mentaltraining


Familien-Zeit & Kinder-Projekttage